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Benimmregeln im Schülerpraktikum

Oliver Pfeil

Ab der 8. oder 9. Klasse ist es für viele Schüler soweit, dass sie von der Schule aus ein ein- bis vierwöchiges Praktikum in einem Betrieb absolvieren müssen. Dieses gilt einer ersten Orientierung der Berufswahl und gibt Einblick in diverse Berufe. Manchmal kann das Schülerpraktikum bereits Startbahn für eine spätere Ausbildung sein, sofern sich der Schüler benimmt, Interesse zeigt und gut mitarbeitet.

Um dir den Einstieg in das Praktikum zu erleichtern, gibt es einige Tipps und Regeln zu beachten, mit denen dir und deinen Kollegen/ Chefs das Leben ungemein erleichtert werden kann. Schließlich soll dir das Praktikum Spaß machen und dir den Start ins Berufsleben angenehm gestalten.

1. Es ist wichtig, zu deinem Betrieb des Praktikums einen persönlichen Kontakt herzustellen. Vielleicht hat dich deine Mutter oder dein Vater angemeldet und du kennst den Betrieb noch gar nicht persönlich. Spätestens eine Woche vor dem Start solltest du dich telefonisch oder (noch besser) persönlich vorstellen. So bekommst du gleich einen ersten Eindruck von deiner zukünftigen befristeten Arbeitsstelle und dein Chef und die Kollegen lernen dich kennen. An diesem Tag wirst du dich dann auch erkundigen, wie deine Arbeitszeiten sind und was du alles mitbringen musst.

2. Natürlich ist es ganz klar, dass das Schülerpraktikum keine Arbeit, die als Ausbildung angesehen werden kann. Aber wenn du dich gut anstellst, kannst du eventuell in deinem Betrieb mal eine Ausbildung machen oder dir macht die Arbeit soviel Spaß, dass du hinterher weißt, dass du diesen Beruf unbedingt ergreifen möchtest.

3. Es versteht sich von selber, dass du ausgeschlafen, frisch gewaschen, frisiert und pünktlich im Betrieb erscheinst täglich!

4. Für die Zeit des Schülerpraktikums bekommst du kein Geld. Es zählt als eine unentgeltliche und freiwillige Leistung.

5. Bedenke, dass du für die Zeit des Praktikums lediglich Gast in deinem Betrieb bist. Das heißt für dich, dass du dich an seine Spielregeln halten musst. Du bist nicht nur Schüler Schule, du vertrittst sie auch während des Praktikums. Du bist quasi Botschafter deiner Schule. Zeig, wie gut sie ihre Schüler erzieht!

6. An deinem ersten Tag (und natürlich auch allen anderen) bist du stets am Lächeln, grüßt, stellst dich freundlich vor und informierst dich über die Sicherheitsvorschriften. Wenn du bestimmte Kleidung dafür tragen musst, bekommst du diese vom Betrieb. Da das Schülerpraktikum eine schulische Leistung ist, bist du automatisch haftpflicht- und krankenversichert. Musst du Maschinen und/ oder Werkzeuge bedienen, handel stets nach Vorschrift und Ansage!

7. Egal, ob du Guten Morgen sagst oder Guten Tag, immer vollständig aussprechen. Moin gilt als äußerst unhöflich, auch das Wort „morgen“ für Guten Morgen. Nicht nuscheln, nicht murmeln, stets den Mund öffnen beim Sprechen. Du grüßt bitte nicht nur deine Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch dir Unbekannte wie Besucher, Kunden oder Mitarbeiter, die du nicht kennst.

8. Während des gesamten Praktikums bitte kein Kaugummi kauen! Cappies oder Mützen werden selbstverständlich abgesetzt, die Hände nicht in den Hosentaschen verstaut. Deine Bekleidung ist angemessen, die schlabberige und bequeme Sporthose bleibt zuhause im Schrank. Der Bauchnabel bleibt natürlich ebenfalls bedeckt. Ein Praktikant in einer Bank zum Beispiel kommt nicht in Anziehsachen für einen Gärtner, der Tischler trägt keinen Anzug. Das Handy bleibt zuhause oder im Rucksack.

9. Wenn Euer Klassenlehrer/ – in vorhat, Euch während des Praktikums zu besuchen, dann müsst Ihr ihren/ seinen Besuch ankündigen. Stell ihn/ sie mit Namen vor und sagen, dass sie/ er in den nächsten Tagen vorbeikommt.

10. Es kann sein, dass du in einem Betrieb arbeitest, bei denen eine Verschwiegenheitspflicht gilt. Das heißt, du darfst nicht nach außen weitertragen, was du dort erfährst. Selbst nicht zu deinen Eltern, Geschwistern oder Freunden. Das ist ein Berufsgeheimnis. Dieses gibt es zum Beispiel beim Arzt für Patienten, bei der Post für Kunden oder bei der Bank für Kunden.

11. Solltest du während des Schülerpraktikums krank werden, musst du noch vor Beginn der Arbeit dem Betrieb Bescheid geben. Gut ist es, wenn die Schule und dein Klassenlehrer/- in ebenfalls Bescheid wissen. Am nächsten Tag, den du gesund wieder da bist, musst du dann das ärztliche Attest oder die Krankmeldung beim Betrieb abgeben. Spätestens jedoch am dritten Krankheitstag. Das kann unter Umständen auch ein Familienmitglied machen.

12. Wenn du gerade mal nichts zu tun, dann stehe bitte nicht einfach so herum. Das sehen Chefs und Mitarbeiter oft als Desinteresse an. Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, dann frag nach, ob du etwas erledigen kannst. Wenn du von selber eine Aufgabe siehst, die du erledigen könntest, dann mache es einfach. Und wenn dein Interesse für irgendetwas im Ablauf des Betriebes oder ähnliches geweckt ist, nachfragen! Dein Chef wird sich freuen über dein Interesse und dir ganz bestimmt Auskunft geben. Sollte jedoch tatsächlich nichts zu tun sein, dann frage bitte nach, ob du an deiner Praktikumsmappe arbeiten darfst.

13. Ein, zwei Tage, bevor den Praktikum zu Ende ist, frage deinen Chef, ob du eine schriftliche Beurteilung für die Zeit des Praktikums bekommen kannst. Diese kannst du später sehr gerne zu deinen Bewerbungsunterlagen zulegen.

14. Wenn dein letzter Tag im Schülerpraktikum gekommen ist, dann geh nicht einfach ohne dich vernünftig zu verabschieden. Bedanke dich bei deinem Chef und deinen Kollegen für die Zusammenarbeit. Dann verabschiedest du dich höflich und wünscht allen noch einen schönen Tag.

Anschreiben Muster Beispiele: 

Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail versenden, landet sie zusammen mit mehreren 1000 anderen Bewerbungen im Posteingang des Empfängers. Daher ist es sehr wichtig, dass sich Ihre E-Mail von den übrigen abhebt. Hier findet Ihr einige Bewerbungsunterlagen Muster ».

Bildquelle: © postermax / Textscout.de

Andrej

Hallo, mein Name ist Andrej Bensack. Ich verdiene seit Anfang 2004 mein Geld im Internet. Auf diesem Blog berichte ich über Einnahmemöglichkeiten sowie meine Interessen rund um das Thema Online Geld verdienen wie z.B Affiliate-Marketing, SEO, Bloggen und Social Media. PS: Ich bin leidenschaftlicher „Internet Junkie“ und diese Website ist primär ein kleiner Spaß meinerseits.
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