Geld verdienen als Produkttester
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Geld verdienen als Cannabis-Tester – kanadische Firma sucht Haschischraucher

Gameduell

Es gibt viele außergewöhnliche Minijobs – als Maskottchen in Freizeitparks gute Laune verbreiten, nach Golfbällen tauchen, Schlangensteher für Leute, die keine Zeit haben oder Leiden als Profi-Hypochonder. Jetzt hat ein noch ausgefallenerer Job weltweit für Aufsehen gesorgt: „Cannabis-Liebhaber gesucht“. Nachdem die Stellenanzeige eines kanadischen Unternehmens mit diesem Titel erschien, gab es einen regelrechten Run auf die Marketingfirma. Geld verdienen als Teilzeit-Haschischraucher – das dürfte für so manchen Gesellen der Traumjob schlechthin sein.

Fürs Kiffen bezahlt werden – 33 Euro pro Stunde

Die Firma AHLOT in Toronto bietet entspannte Nebenjobs für fünf Cannabis-Enthusiasten an. Die Tester sollen verschiedene Sorten Marihuana von kanadischen Hanfgewächs-Züchtern auf die Probe stellen. Fürs Kiffen bezahlt das Unternehmen 50 kanadische Dollar pro Stunde, umgerechnet etwa 33 Euro.

Gutes Geld nebenher, und das ganz relaxt ohne Stress, Hektik und Anstrengung. Das außerordentlich erstaunliche Jobangebot wurde im Internet veröffentlicht und hat mehr als 500 Interessenten auf den Plan gerufen. Dieser enorme Ansturm brachte das erstaunte AHLOT-Team leicht aus dem Konzept, wie Greg Pantelic, der Chef der Marketingagentur, erklärte.

Vergeben werden die Teilzeitjobs vor dem Hintergrund, dass Kanada ab 17. Oktober 2018 neben der medizinischen Nutzung auch den Cannabiskonsum für den Freizeitbedarf vollständig legalisiert. Damit erlaubt das nordamerikanische Land nach Uruguay und neun US-Bundesstaaten als erster G7-Staat den Griff zum Joint als Entspannung.

Social Media und Werbevideos: Cannabis-Probanden sollen Eindrücke und Erfahrungen posten

Die Stellenanzeige ist an kanadische Erwachsene gereichtet, die „das Beste aus den Anbaugebieten“ testen sollen. Die Firma AHLOT selbst ist kein Cannabis-Züchter, sondern für Marketing und Vertrieb der Produkte zuständig. Das Unternehmen will Informationen zu diversen Angeboten bereitstellen, die nach Markteinführung ab Mitte Oktober auch an den Freizeit-Kiffer legal verkauft werden dürfen.

Die AHLOT-Probanden sollen nach dem Marihuana-Test in Online-Communities ihre Eindrücke und Erfahrungen posten, bei Firmenevents auftreten und in Werbevideos mitwirken. Der Arbeitsaufwand fürs Haschen und andere Aufgaben würde bis zu 16 Stunden pro Monat betragen. Die aus der Bewerberschar Auserkorenen sollen Teil eines Komitees werden und an der Entscheidung beteiligt sein, mit welchen Cannabissorten AHLOT letztlich in den Verkauf geht.

Dass der Genuss von Haschisch nun auch in Kanada für Personen über 18 Jahren erlaubt sein wird, soll gleichzeitig Minderjährigen den Zugang zu Marihuana erschweren und den Verkauf an Jugendliche mit schärferen Strafen ahnden. Ferner ist die Zielsetzung, Kriminellen die Basis für Profite aus dem Handel mit Cannabis zu entziehen. In Deutschland ist legales Gras nach wie vor ein Streitthema – es bleibt abzuwarten, ob auch hierzulande irgendwann ein Minijob zum Geld verdienen mit Kiffen aufruft.

Bild: Petra Bork / pixelio.de 

Andrej

Hallo, mein Name ist Andrej Bensack. Ich verdiene seit Anfang 2004 mein Geld im Internet. Auf diesem Blog berichte ich über Einnahmemöglichkeiten sowie meine Interessen rund um das Thema Online Geld verdienen wie z.B Affiliate-Marketing, SEO, Bloggen und Social Media. PS: Ich bin leidenschaftlicher „Internet Junkie“ und diese Website ist primär ein kleiner Spaß meinerseits.
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